Ich war schon immer eine Geschichtenerzählerin. Ich erinnere mich an die Momente, als meine Oma mich in die Mitte eines Raums platzierte und mich ermutigte ein lustiges Gedicht vorzutragen. Um mich herum waren viele Erwachsene versammelt, sie lächelten mich an, nickten aufmunternd in meine Richtung. Ich holte zwei Mal Luft und legte los. Damals konnte ich meine kleinen Arme noch ziemlich gut für die unterstützende Gestik einsetzen. Die Zeit verging wie im Flug, ich vergaß alles um mich herum – ich war in meinem Element.

Meine Leidenschaft Geschichten zu erzählen schwand in den Jahren der Jugend und auch danach, denn irgendwie, ich weiß gar nicht mehr warum, dachte ich, ich könne es doch gar nicht. Ich schrieb nur noch heimlich Texte, Poesie war meine treue Begleiterin der letzten Jahre.

Doch das sollte sich ändern. Mit neunundzwanzig dämmerte es mir:

„Wer hat dir eigentlich jemals gesagt, du könntest nicht gut sprechen? Wer wollte dir deine Geschichten kleiner reden, als sie es verdienen?“

Ich suchte. Nach meiner Stimme, nach meinen Worten, nach meiner Art Geschichten zu erzählen.

Heute möchte ich euch drei Podcasts vorstellen, in denen ich Geschichten aus meinem Herzen erzählen durfte.

    In echt jetzt? – Ein Podcast von Christina, die Menschen von Twitter live trifft, um mehr über sie zu erfahren. Wer sind sie, die sich sonst in wenigen Sätzen auf Social Media zeigen? Eine davon bin ich. Ich erzähle über den Käfig, in dem die Tür längst offen stand, ich mich aber nicht traute loszufliegen und über „carpe diem“-Wandtattoos. Ich berichte über meinen Wandel in den letzten Jahren und appelliere: „Hört auf eure Zeit zu verplempern!“
Hier geht es zu unserem leichten, tiefgründigen, bereichernden Gespräch: http://bit.ly/2JKd6iE

Ein tolles Gespräch hatte ich auch mit der Mobilitätsaktivistin Katja Diehl. Katja setzt sich für den Wandel der Mobilität ein und geht dabei ihren eigenen, quergedachten Weg – das war mir natürlich sofort sympathisch. Sie ist wach, clever und hat das Herz am rechten Fleck. Wir sprachen über meine Ansprüche an die Mobilität und Barrierefreiheit als Rollstuhlfahrerin, aber auch über mein Leben als 24h-Arbeitgeberin und Führungskraft. Ich berichte über meine Erfahrungen als Chefin, verrate Tricks und gebe Einblicke in ein außergewöhnliches Leben – meins. Hier ist das Gespräch zu hören: http://bit.ly/325ZRiA

Es gab noch ein erwähnenswertes Gespräch: Mit Constantin Grosch für seinen Inklusionspodcast. Der Name ist jedoch nicht unbedingt Programm, wer jetzt lediglich Beschwerden erwartet oder mit den üblichen Floskeln über das Thema „Vielfalt“ rechnet, der wird enttäuscht sein. Wer schmunzeln und zum positiven Nachdenken angeregt werden möchte, sollte reinhören: http://bit.ly/2NNS5VF

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In eigener Sache: In nur wenigen Wochen geht mein eigener Podcast online und ich kann es kaum erwarten endlich meine Gedanken, meine Geschichten auf meine eigene Art und Weise zu erzählen! Ich werde euch natürlich über  den Start des Podcasts berichten. Am Besten meldet ihr euch jetzt schon im Newsletter an, dort werde ich es als Erstes verkünden: www.anastasia-umrik.de

Schreibt mir gerne auch, welche Themen & Fragen euch aktuell umtreiben. Wen sollte ich unbedingt als GesprächspartnerIn einladen?

Auf bald!

Anastasia

 

(Bilder: Unsplash.com) 

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