Café Brooks

Ich erinnere mich nicht mehr, wer mir das Café empfohlen hat. Ich erinnere mich nur an mein Gefühl, als ich das Café zum ersten Mal betrat: „Sprachlos.“

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Filmemfehlung: Dora

„Bist du eigentlich eine behinderte Schwangere oder eine schwangere Behinderte?“, fragt der Typ.

Sie wollen einen Dreier. Mit einer Schwangeren. Mit einer Frau, die eine geistige Behinderung hat und schwanger ist. Von einem Unbekannten, der nicht viel redet und wenig Tabus hat.

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#findingproductivity

Ja, ich habe meine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau gemacht, um danach endlich studieren zu können. Die erzwungene Zeit an einer „Sonderschule“ (’schuldigung: „Schule für Körperbehinderte“) hat mir viele Steine in den Weg gelegt und ich wollte allen endlich beweisen, wie schlau ich doch wirklich bin.

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Lisa

Als Lisa in mein Leben trat, war ich mitten in einer Krise. Selbstfindung im höchsten Maße: Neuer Abschnitt im Beruf, neue Liebe, neue Lieblingsfarben und die Entdeckung der leichten Melancholie.

Lisa lachte immer. Dabei warf sie ihren Kopf nach hinten und zog ihre schmalen Schultern etwas hoch. Sie war meine neue Assistentin und ich war ihr erster Job nach einer schwierigen Zeit. Lisa war zu dem Zeitpunkt 28 Jahre alt und wunderschön. Sie überlebte Krebs und ich spürte ihre große Lust am Leben. „Anastasia, ich bin gestern einmal um die Alster gejoggt und war danach nicht aus der Puste! Yay, ich bin wieder da!“ Nichts konnte Lisa bremsen. GAR nichts.

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Ey, hast du meinen Rollstuhl beleidigt oder was?!

Zu jedem meiner Postings, zu jedem meiner Bilder lese ich alle Kommentare. Immer.

Über jeden Einzelnen freue ich mich. Meistens.

Heute entdeckte ich Neues.

Gut, ich gebe es zu, ich war eine Stunde lang recht erschrocken. Ich konnte das nicht einordnen und überlegte mir eine Windel anzuziehen, um zumindest den Vorwürfen und Unterstellungen gerecht zu werden. (Kennt ihr das – wenn man ins Schwarze trifft, dann tut es anders weh, als wenn man zu unrecht beschimpft wird?)

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Die #Umrikschwestern

Meine geliebte kleine Schwester, diese Zeilen sind für dich. Sie sind zwar öffentlich und für alle zugänglich, aber sie sind eigentlich nur für dich bestimmt. Es ist eine Liebeserklärung.

Plötzlich, das war irgendwann im Januar 2007, hast du meine Liebe gewonnen und seit dem sind wir… die unzertrennlichen #Umrikschwestern. Nein, das war nicht direkt nach deiner Geburt; ich fand dich erstmal ‚ganz okay‘, du hast mich nicht gestört, aber ich habe dich nicht vermisst.

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