Traumfrau ohne Rollstuhl gesucht

Ja, was soll ich sagen, es ist mir ja auch peinlich, aber es war einer dieser verregneten Tage, an denen man die Einsamkeit besonders spürt. Man sitzt in der Jogginghose und dem ältesten Hoodie vor dem Fernseher, frisst die Ikea-Torte, dessen Namen man sich nie merken kann (generell kann ich mir nie die Namen bei Ikea merken – außer „MALM“ und „PAX“) und guckt irgendeine Liebeskomödie auf SAT1, weil gerade wirklich nichts besseres läuft.

Zum Lesen zu müde. Zum Schreiben zu unkreativ. Gehirn – einfach aus. Ich fühle mich elend, einsam, esse alleine vor dem Fernseher. Bald ist auch noch Weihnachten.

„Klar, dass man hier nur interessante Frauen wie Dich trifft. Aber keine Traumfrauen.“, sagte er am Telefon. Das war unser erstes Telefonat. Ich habe ihn auf einer Singlebörse kennengelernt.

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Tschebull – Levantehaus

Ganz oft denke ich an kühlen, verregneten Abenden:
„Ja, ich würde heute Abend schon gern ausgehen, aber ich bin soooo durchgefroren, ich will nicht weit fahren müssen…“, und – zack! – habe ich das Tschebull entdeckt. Meine Rettung des Winters 2015 / 2016.

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Café Brooks

Ich erinnere mich nicht mehr, wer mir das Café empfohlen hat. Ich erinnere mich nur an mein Gefühl, als ich das Café zum ersten Mal betrat: „Sprachlos.“

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Filmemfehlung: Dora

„Bist du eigentlich eine behinderte Schwangere oder eine schwangere Behinderte?“, fragt der Typ.

Sie wollen einen Dreier. Mit einer Schwangeren. Mit einer Frau, die eine geistige Behinderung hat und schwanger ist. Von einem Unbekannten, der nicht viel redet und wenig Tabus hat.

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#findingproductivity

Ja, ich habe meine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau gemacht, um danach endlich studieren zu können. Die erzwungene Zeit an einer „Sonderschule“ (’schuldigung: „Schule für Körperbehinderte“) hat mir viele Steine in den Weg gelegt und ich wollte allen endlich beweisen, wie schlau ich doch wirklich bin.

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