Office inklusive: Die Sache mit der Inspiration

Gemeinsam mit Microsoft Deutschland widme ich mich seit einigen Wochen dem Begriff „Digitale Teilhabe“ widmen und begebe mich auf die Suche nach neuen Potentialen von Teilhabe mit und durch Digitalisierung. Wie kann man sein Netzwerk erweitern, produktiv von überall arbeiten oder mit moderner Technologie kreativ sein? Und was bedeutet eigentlich ein Internet ohne Barrieren? Mein Office ist bei dieser Suche übrigens inklusive und stets mobil dabei – denn ich blogge nicht nur vom Schreibtisch zu Hause, sondern auch von unterwegs, aus meinem Lieblingscafé oder eben dort, wo ich gerade bin.

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„Erzähl mir was!“, sage ich zu meiner Begleitung. Eigentlich ist mir gar nicht nach neuen Geschichten zumute, aber ich befinde mich seit Tagen in einem Inspirationsloch und hoffe auf neue Ideen. Es bleibt leider aus, weil ich all‘ die Erzählungen schon kenne, weil wir all‘ das schon zig Mal durchgesprochen haben.
Nach der Verabredung gehe ich demotiviert ans Wasser, kaufe mir einen Eiskaffee und starre wie verrückt auf die Enten. Irgendwann kommt sie schon, die Inspiration…

Um im Berufsleben bestehen zu können oder um private Vorhaben nach vorn zu bringen, sind wir auf die Inspiration angewiesen. Es scheint, als könnten kreative Menschen aus dem Nichts etwas erschaffen, etwas aus ’starren‘ Materialien etwas kreieren.

Es klingt schön, ist aber eins der schwierigsten Herausforderungen – denn alles wurde schon gesagt, alles wurde schon gemacht. Irgendwie. Nur nicht von mir.

Ich glaube, Inspiration entsteht aus vielen einzelnen Erlebnissen, Begegnungen, Erfahrungen. Aus Momenten, die uns den Atem geraubt haben und aus Augenblicken, an die wir selbst nach Jahren immer noch denken müssen. Wahrscheinlich ist die Inspiration versteckt hinter unseren Masken und der ‚harten Schale‘, die nur darauf wartet endlich entdeckt und an die Luft gelassen zu werden.

Vielleicht helfen ja diese kleinen Tips?

Das Meer entscheiden lassen:

Egal ob allein oder in Begleitung, aber raus gehen, in die Natur, ans Meer… Das bringt Ruhe rein, es gibt Gedanken und Gefühlen viel Raum. Man muss nicht ständig nur produzieren, kreieren und mit allem an die Öffentlichkeit gehen, was noch unreif ist. Die Natur gibt eine gute Gelegenheit die vorhandenen Ideen zu konkretisieren und nochmal darüber bewusst zu werden, ob man es wirklich will oder ob es eine flüchtige und letztendlich unwichtige Idee war.

Verlassene Orte mit interessanten Menschen:

Manchmal, das passiert mir hin und wieder, lande ich an Orten und frage mich, wie das alles wieder passieren konnte. Noch bevor ich mich umsehen kann, befinde ich mich in einer Diskussion mit jemandem, den ich sonst nie getroffen oder angesprochen hätte, und merke erst einige Stunden später, wie bereichernd das war!
Viele meiner Ideen sind bei Gesprächen mit Menschen aus mir bis dahin unbekannten Milieus entstanden. Ein Blick vor die eigene Tür hilft Dinge anders und neu zu sehen. Das inspiriert und lässt die Augen wieder leuchten!

Sei selbst eine Inspiration:

Ich weiß, einige mögen es so gar nicht als eine Inspirationsquelle gesehen zu werden. Schade eigentlich! Denn wenn man sich öffnet, erzählt und einige an der eigenen Welt teilhaben lässt, dann hört man auch mal selbst, was alles so in einem schlummert! Ganz ehrlich, wer schreibt schon alle seine Gedanken auf oder spricht sie immer aus? Wer hat schon immer eine gefestigte Meinung zu jedem Thema? Und wer freut sich nicht eine Bereicherung für jemanden gewesen zu sein?
Engstirnigkeit ist irgendwie out. Offenheit und Neugierde, ja, das ist cool.
Das hört sich nun alles so leicht und unkompliziert an… Ist es leider in der Realität nicht!

Als einen kleinen Tip kann ich nur weitersagen: Vertrau dir selbst, dann kommt die Inspiration wie von allein. (Quasi.)

Und wenn es dann soweit ist, dann solltest du dir schnell Notizen machen können, mit dem Surface-Pen auf dem Surface geht das super!

 

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Foto: Microsoft Corporation

Anastasia Umrik

Anastasia Umrik

Bloggerin, Unternehmerin bei inkluWAS
Ich schreibe über das Leben. Ehrlich, humorvoll und überspitzt möchte ich in meinem Blog mutig sein und einen kleinen Einblick in meine Gedankenwelt geben. Dass ich im Rollstuhl sitzend schreibe, ist nur dann relevant, wenn man sich mit mir auf einen Kaffee treffen will und auf der Suche nach einer barrierefreien Location ist.
Anastasia Umrik

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1 Kommentar

  1. Ich liebe mein Surface, habe zwar die alte Variante davon, aber ich arbeite gerne damit…

    Ich programmiere teilweise und wenn ich dann Inspiration benötige oder eine Denkblockade habe dann befreit mich wenn ich das „Problem“ oder die „Situation“ in einem Flowchart (Flussdiagramm) aufzeichne…

    Allerdings nutze ich das auch Gesprächvorbereitungen, etc….

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