#findingproductivity

Ja, ich habe meine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau gemacht, um danach endlich studieren zu können. Die erzwungene Zeit an einer „Sonderschule“ (’schuldigung: „Schule für Körperbehinderte“) hat mir viele Steine in den Weg gelegt und ich wollte allen endlich beweisen, wie schlau ich doch wirklich bin.

Ja, ich habe mein Studium nach nur drei Semestern geschmissen, weil ich gemerkt habe was mir wirklich wichtig ist: Authentizität, Leidenschaft und Flexibilität. Und meine Gesundheit.

Wie mich alle gesehen haben – damals:

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Wie ich mich gefühlt habe:

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Dieses Gefühl, dass man immer nur erledigt, abarbeitet und eigentlich weiß, dass man ja früher von anderen Dingen geträumt hat. Früher, da war nicht nur mehr Lametta, sondern auch mehr Träume…

 

Wie mich heute viele wahrnehmen:

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Wie ich mich heute (meistens) fühle:

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…und plötzlich lädt mich Microsoft zu NEXT ein. Und plötzlich bin ich eine Produktivitätsreporterin, die das sagen darf, was ich schon lange fühle und denke. Die Erkenntnis, die noch vor wenigen Jahren als „verrückt“ geschimpft wurde, kommt nun auch in den Unternehmen an.

Wie sind wir produktiv, ohne uns kaputt zu arbeiten? Wie viel Zeit ist für den Beruf angebracht und wie schaffen wir das „YEAH“-Gefühl nach der Arbeit?

Ich habe nicht die perfekte Lösung für alle, nicht einmal für mich passen meine Ideen immer uneingeschränkt, aber es sind Ideen – und vielleicht erkennst du dich darin wieder?

 

Flexibilität:

Egal ob mit oder ohne Behinderung, der Körper ist nicht immer im gleichen Leistungsmodus. Das was gestern ging, geht heute nicht immer. Es soll Menschen geben, die morgens besser arbeiten als abends und es gibt Menschen, die gern in Bewegung sind. Oder draußen, egal bei welchem Wetter. Es gibt schnelle und es gibt langsame Köpfe und Hände. Die Arbeit sollte nach den jeweiligen Stärken vergeben werden, nur so kann ein Unternehmen wachsen. Und wenn jemand nur sechs Stunden arbeiten will, dann ist das auch okay – ohne Gehaltsminderung versteht sich.

 

Mehr Freiheiten:

„Mein Sohn will Klempner werden, wie peinlich!“ Ganz ehrlich? Wenn dein Sohn als Klempner zufriedener ist und mit einem Lächeln einschläft, dann hat er alles richtig gemacht. Schluss mit dem Leistungsdruck!

 

Sinn und Unsinn:

Es ist wichtig, dass jeder das tut, was er kann, was ihm mehr liegt und worauf er Lust hat. Denn nur die, die sich „Zuhause“ fühlen, leisten mehr und sind produktiver.

 

Generell:

Mut! Du hast deine Arbeit selbst in der Hand, gestalte sie nach deinen Werten und passe sie an deine Bedürfnisse an. Nicht andersrum.

 

In diesem Sinne: Vielen Dank, Microsoft. Vielen Dank, lieber Leser.

Es brechen neue Zeiten auf, auf die ich mich freue!

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Interessante Artikel zum Thema:

http://goodimpact.org/magazin/der-sechs-stunden-tag-funktioniert

http://blogs.technet.com/b/microsoft_presse/archive/2015/09/24/findingproductivity.aspx

http://www.huffingtonpost.de/thorsten-huebschen/findingproductivity-informationsarbeit-wissensarbeit_b_8234732.html

 

 

Anastasia Umrik

Anastasia Umrik

Bloggerin, Unternehmerin bei inkluWAS
Ich schreibe über das Leben. Ehrlich, humorvoll und überspitzt möchte ich in meinem Blog mutig sein und einen kleinen Einblick in meine Gedankenwelt geben. Dass ich im Rollstuhl sitzend schreibe, ist nur dann relevant, wenn man sich mit mir auf einen Kaffee treffen will und auf der Suche nach einer barrierefreien Location ist.
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