Office inklusive: #findingproductivity

Gemeinsam mit Microsoft Deutschland widme ich mich seit einigen Wochen dem Begriff „Digitale Teilhabe“ und begebe mich auf die Suche nach neuen Potentialen von Teilhabe mit und durch Digitalisierung. Wie kann man sein Netzwerk erweitern, produktiv von überall arbeiten oder mit moderner Technologie kreativ sein? Und was bedeutet eigentlich ein Internet ohne Barrieren?
Mein Office ist bei dieser Suche übrigens inklusive und stets mobil dabei – denn ich blogge nicht nur vom Schreibtisch zu Hause, sondern auch von unterwegs, aus meinem Lieblingscafé oder eben dort, wo ich gerade bin.

***

Ich starre seit Stunden auf einen weißen Bildschirm. Es ist genauso leer wie mein Kopf. Wenn man ein Geräusch hören könnte, wäre es ein leises Meeresrauschen. Aber heute ist die Deadline und es muss etwas passieren.

Sofort!
Eigentlich.

Ein Blick in meinen Kühlschrank. Selbst der ist leer. Warum man immer in Kühlschränke guckt, wenn man auf der Ideenfindung ist, weiß ich nicht. Ich weiß auch nicht, wann diese Macke genau begonnen hat und wann sich so etwas manifestiert. Ich schweife ab… Vielleicht wird es nach dem Kaffee besser?

Genau – ich mache mir jetzt einen Kaffee, so richtig mit Milchschaum und so, und dann setze ich mich an meinen Surface und schreibe das Ding einfach fertig!

So gewinne ich noch mindestens eine halbe Stunde zum Nachdenken. Wenn der Kopf doch nur nicht so leer bliebe!

Wie steigert man die Produktivität ohne in kompletten Stress zu verfallen? Ohne umzukippen den Stress zu bewältigen? „Vielleicht ja so“, tippe ich und eigentlich ist es doch ganz einfach alles.

Kleine Portionen an Arbeit

Schreibe dir maximal fünf Punkte auf die ToDo-Liste, was du an einem Tag erledigt haben willst. Und auf keinen Fall mehr! Wenn du dein Fünf-Punkte- Ziel erreicht hast und du noch immer voller Energie und Motivation bist, ja, bitte, mach weiter. Aber wenn nicht, solltest du nicht mit einem schlechten Gewissen ins Bett gehen. Es bringt einfach nichts, außer schlechten Schlaf und Müdigkeit für den nächsten Tag.

Es gibt keine Deadline

Dieses Wort… DEAD… Das löst in mir Panik aus. Das lässt mich vor Angst in die Schockstarre verfallen und mich stundenlang tot stellen. Bis es vorbei ist. Aber es geht nicht vorbei! Deshalb habe ich mir irgendwann angewöhnt die Deadline um eine Woche vorzuziehen und so zu tun, als müsste ich die Arbeit schon eine Woche vorher abgeben oder fertig haben. Das nimmt den Druck heraus und lässt mich weiterhin frei atmen. 
Und jetzt: Dead… äh… what?!

Geh‘ offline 

Facebook aus, Handy aus, alles aus. Flugmodus. Oder irgendwo im Funkloch hinsetzen. Wie schnell dann alles läuft… 🙂

Ich klappe das Surface zu. Das wird heute nichts. Inzwischen dämmert es und ich war unproduktiv wie nie zuvor. Ich muss etwas anders machen, so wird das doch alles nichts…

Sei gut zu dir

Ständig sind alle gestresst, gehetzt, schlecht gelaunt und panisch vor der nächsten Deadline, die sie irgendwann sicher umbringen wird. Vor lauter Job vergessen wir unsere Familien, Freunde und manchmal uns selbst. Wofür interessieren wir uns? Was mögen wir nochmal? War da was…?
Ja, Geld ist nicht unwichtig und eine Verwirklichung in der Arbeit auch. Aber es ist nicht alles. Keiner wird jemals sagen, wie toll es war, dass wir die jungen Jahre mit Überstunden verbracht haben. Keiner wird uns dafür loben, dass wir keine Freunde mehr, aber dafür brav deine ToDo-Liste abgehakt, haben.

Keiner.

Und wenn wir nicht gut zu uns sind, wird es keiner sein.

Foto: Microsoft Corporation

Anastasia Umrik

Anastasia Umrik

Bloggerin, Unternehmerin bei inkluWAS
Ich schreibe über das Leben. Ehrlich, humorvoll und überspitzt möchte ich in meinem Blog mutig sein und einen kleinen Einblick in meine Gedankenwelt geben. Dass ich im Rollstuhl sitzend schreibe, ist nur dann relevant, wenn man sich mit mir auf einen Kaffee treffen will und auf der Suche nach einer barrierefreien Location ist.
Anastasia Umrik

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1 Kommentar

  1. Hej Anastasia,
    ein leerer Kühlschrank , die Deadline für ein Projekt … 2 sich ankündigende Ereignisse … auf ewig untrennbar miteinander verbunden . Der Online Lieferdienst von Rewe und die wöchendlich gelieferte Sannmann – Gemüsekiste füllen mir Kühlschrank, Bauch und halten den Kopf am Denken … schon lange wohnt die Freude am selbereinkaufen nicht mehr in mir. Zu Zeiten mit krausen Gedanken, so ohne Struktur, Form und Sinn, da geniesse ich einen richtigen Cafe, handgemacht, mit Geschmack und ordendlicher Crema, oder 2 Kugeln Schokolade Eis …. nichts geht über Schokolade Eis … das hilft mir … meine nächste Deadline ist kommenden Dienstag, um 12.10 Uhr … Verteidigung einer Examenarbeit.

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